08.03.2025
Der TSV St.Otmar gewinnt das Heimspiel gegen den Cupsieger HC Kriens-Luzern dank einer starken Leistung und nach einer spektakulären Schlussphase verdient mit 36:35 (19:17). Die St.Galler machen damit das Rennen um die Playoffs unverhofft wieder spannend.
Am Ende einer intensiven und mitreissenden Partie musste St.Otmar noch einmal Nervenstärke beweisen. Kriens-Luzern hatte einen zwischenzeitlichen Viertore-Rückstand wieder wettgemacht und die Partie in der letzten Viertelstunde mehrfach ausgeglichen. Aber die St.Galler fanden stets eine Antwort und gerieten nie mehr in Rückstand. Die Treffer von Carl Löfström (57.) und Robert Weber (59.) zum 36:34 machten schliesslich den Deckel drauf. Und es kam nicht von ungefähr, dass genau jene beiden Akteure den Match entschieden. Löfström zeigte offensiv – mit 12 Toren aus 13 Versuchen – und auch defensiv eine herausragende Leistung. Weber war mit acht Treffern zweitbester Skorer.
Das Heimteam überzeugte am Samstag aber vorab als gut eingestelltes und kämpferisch starkes Kollektiv, das den Erfolg um jeden Preis wollte. Alexander Möller traf fünfmal, Joschua Braun viermal. Und Neuzugang Emil Jessen erzielte seine ersten beiden Treffer für Gelbschwarz. Der Auftritt der Mannschaft von Trainer Michael Suter und das ganze Spiel überhaupt passten denn auch überhaupt nicht zur derzeitigen Tabellensituation. Die St.Galler bestätigten im Gegenteil ihren Aufwärtstrend und feierten den dritten Sieg in den vergangenen fünf Spielen. Der Rückstand auf Pfadi Winterthur, das auswärts gegen den HSC Suhr Aarau verlor, beträgt wieder nur noch zwei Punkte. Die Winterthurer haben allerdings immer noch ein Spiel weniger ausgetragen.
Dank dem Exploit im Heimspiel gegen den HC Kriens-Luzern wird die ganze Geschichte aber überhaupt wieder spannend. Für St.Otmar war es der erste Sieg gegen Kriens-Luzern seit mehr als drei Jahren und 13 Begegnungen. Die St.Galler werden in den verbleibenden Spielen weitere Siege brauchen, um die grosse Aufholjagd zu schaffen. Auch weil sie im Vergleich mit den Winterthurern zurzeit die schlechtere Tordifferenz aufweisen. Am Mittwoch in einer Woche (19. März) ist St.Otmar in Schaffhausen zu Gast, am Samstag darauf (22. März) in Zürich bei GC Amicitia. Am Mittwoch, 2. April, kommt es in der Kreuzbleiche zum Direktduell mit Pfadi Winterthur.
TSV St.Otmar – HC Kriens-Luzern 36:35 (19:17)
Kreuzbleiche – 820 Zuschauer – Sr. Abalo/Maurer.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen St.Otmar; 1mal 2 Minuten gegen Kriens-Luzern.
St.Otmar: Björkman Myhr (5 Paraden), Bettenmann; Bolt, Tobler, Dörwaldt (1), Brülisauer, Stroustrup (2), Löfström (12), Harbuz, Höning (2), Rilak, Möller (5), Braun (4), Schneider, Jessen (2), Weber (8/3).
Bemerkungen: St.Otmar ohne Knezevic, Hottinger und Locher (alle verletzt). Näf hält Penalty von Weber (26./16:14).
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